Sonderausstellung „JANSSEN REVISITED"
                                             13.05. - 24.09.2017

                                           

Das Museum

Das Museum

Horst Janssen hat der Nachwelt eine Vielzahl an Arbeiten hinterlassen: über 20.000 Zeichnungen und Aquarelle, 3000 Radierungen, mehr als 40 Künstlerbücher. Nach seinem Tod übernahm der Oldenburger Sammler und Mäzen Claus Hüppe von Carl und Carin Vogel eine rund 1800 Exponate umfassende Sammlung mit vielen Unikaten aus der frühen Schaffensphase des Künstlers. Als Dauerleihgabe bildet sie die wichtigste Grundlage für das Horst-Janssen-Museum. Später gelang es unter anderem, die historische Presse des Druckers Frielinghaus zu erwerben. Auf ihr waren die meisten von Janssens Radierungen gedruckt worden. Von der Fotografin Ingeborg Sello erhielt das junge Museum einen Satz von mehr als hundert Janssen-Aufnahmen. Darüber hinaus hat die Stadt Oldenburg im Jahr 2016 die bedeutende, über 300 Janssen-Werke umfassende Privatsammlung des Janssen-Biographen Prof. Dr. Stefan Blessin für das Museum erworben. Ermöglicht wurde dieser Ankauf durch eine Reihe von Unterstützern, darunter auch der Verein der Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums.
Das Museum bietet eine Ausstellungsfläche von rund 1.000 Quadratmetern. Es wurde am 13. November 2000 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet. Schon tags darauf startete die erste Ausstellung. Sie stellte unter dem Motto „Ich sehe mich in allem anderen“ Drucke und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen Janssens vor.

Weitere Informationen: horst-janssen-museum.de